A Fresh Take on BEton Brut

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Hat da jemand "Betonmonster" gesagt? HEARTBRUT präsentiert die aufregendsten und bedeutendsten Béton-Brut Objekte aus allen Sprach-und Landesteilen aus dem 20. Jahrhundert bis heute und erzählt ihre Geschichte aus einer frischen Perspektive. Die Entdeckungsreise startet hier.

Der in der Schweiz geborene Architekt Le Corbusier machte Béton Brut - der französische Begriff für Sichtbeton - in den späten 1940er Jahren bekannt. Er bezog sich dabei auf die rohe Materialität seines wegweisenden, komplett aus Sichtbeton erbauten Wohnblocks "Unité d'habitation" in Marseille. Daraus entstand via Grossbritannien die Bewegung «Brutalismus». Sie setzte auf eine ungeschminkte Architektur, skulpturale Geometrien and grosse Gesten. Wenn auch von Beginn weg kontrovers eröffnete der Stil komplett neue architektonische Ausdrucksmöglichkeiten. Béton Brut ist in der Schweiz vor allem im “all-over-rough-design” vieler zeitgenössischer Bauten auch heute noch sehr präsent.

Die Schweiz war in Sachen Brutalismus von Beginn weg an vorderster Front mit dabei. Béton Brut Schweizer Prägung zeichnet sich durch Pragmatik, Liebe zum Detail und hochwertige Handwerkskunst aus. Das Spektrum reicht von asketischer Rohkost und opulenter Expressivität bis hin zum Feinsinnigen und Poetischen.

In der Schweiz der Nachkriegszeit spielte Beton eine wichtige Rolle bei der Bildung einer neuen und modernen Identität. Ab den Sechzigerjahren erlebte das Land einen nie dagewesenen Wirtschaftsboom und erneuerte sich radikal. Ein gewaltiger Bauboom setzte ein. Beton ermöglichte dank seiner Kostengünstigkeit und Funktionalität die Transformation. Es entstanden zahlreiche Wohnsiedlungen, Amtsgebäude, Schulen, Kulturzentren, Kirchen und Infrastrukturbauten in Béton Brut-Optik. Die architektonische Kühnheit erzählt von einer optimistischen Ära im gesellschaftlichen Aufbruch, die zuversichtlich in die Zukunft blickte.

Die Schweiz pflegt ein besonderes Verhältnis zu Sichtbeton. Nirgendwo ist das Baumaterial so omnipräsent wie hierzulande. Sichtbeton ist Teil unseres Alltags und gehört zum Schweizer Kulturgut wie Musik und Kunst. Trotzdem hat Beton-Architektur einen schlechten Ruf. Brutalistische Bauten aus den Sechzigern und Siebzigern gelten vielfach immer noch als “Monster”. HEARTBRUT will dazu inspirieren, das einzigartige, aber immer noch wenig gewürdigte Beton-Erbe der Schweiz neu zu entdecken.

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