Carte Brute Zurich

CARTE BRUTE

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HEARTBRUT - ES BEDEUTET: ZEIG MUT UND HERZ IN HARTEN ZEITEN. RAU IST DAS NEUE SCHÖN.

Nackter Beton – für manche schlicht hässlich und böse, für andere pure Liebe oder der perfekte Selfie-Hintergrund. In der Schweiz ist Sichtbeton so allgegenwärtig, dass er Teil der kulturellen DNA geworden ist. HEARTBRUT wirft einen frischen Blick auf das einzigartig reiche und vielfältige Erbe. Und setzt die Beton-Ikonen neu in Szene. Unsere Botschaft ist einfach: Rausgehen und die Schönheit der Objekte mit eigenen Augen entdecken. Wir kümmern uns um die Infos und Inspos. 

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Carte Brute Zurich Map © Karin Bürki/HEARTBRUT. Explore more on Heartbrut.com

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KURZ ERKLÄRT

Béton Brut ist der französische Begriff für Sichtbeton. Bekannt machte ihn der in der Schweiz geborene Architekt Le Corbusier in den späten 1940er Jahren. Er bezog sich dabei auf die rohe Materialität seines wegweisenden, komplett aus Sichtbeton erbauten Wohnblocks «Unité d'habitation» in Marseille. Daraus entstand via Grossbritannien die Bewegung «Brutalismus». Sie setzte auf eine ungeschminkte Architektur und starke Statements. Stilmerkmale: Unverputzte Materialen, wie Beton und Backstein, skulpturale Geometrien and massive Formen. Obwohl der Stil von Anfang an stark polarisierte, setzte er sich weltweit durch und war bis 1980 prägend. Lange totgesagt, erlebt der Brutalismus seit einigen Jahren ein Revival; die Ästhetik gilt gar als hip. In der Schweiz lebt sein Geist vor allem im «All-Over-Rough-Design» vieler zeitgenössischer Bauten weiter.

Die Schweiz pflegt ein besonderes Verhältnis zu Sichtbeton. Nirgendwo ist das Baumaterial so allgegenwärtig wie hierzulande. Sichtbeton ist Teil unseres Alltags und gehört zum Schweizer Kulturgut wie Musik und Kunst. HEARTBRUT will dazu inspirieren, das einzigartige, aber immer noch wenig gewürdigte Beton-Erbe der Schweiz neu zu entdecken.

Die Schweiz hat sich schon früh dem Beton verschrieben. Die kühnen und elegant geschwungenen Betonbrücken des Schweizer Ingenieurs Robert Maillart erregten zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweit Aufsehen. 1928 wurde in Basel die erste Sichtbetonkirche gebaut. Bis in die 1950er Jahre galt Beton bei Schweizer Architekten als edles Material. Der Schweizer Brutalismus vermeidet daher eher Grobheit und Provokation. Ziel ist es stets, die Noblesse und die Rauheit des Betons auf anspruchsvolle, aber effiziente und kostengünstige Weise zu verbinden. Die Architektur zeichnet sich durch eine pragmatische Herangehensweise, Liebe zum Detail und eine hohe handwerklichen Qualität aus. Sie weist eine reiche Vielfalt an Stilen auf, die von strenger Askese über opulente Ausdruckskraft bis hin zu Subtilität und Poesie reichen.   

In der Schweiz der Nachkriegszeit spielte Beton eine wichtige Rolle bei der Bildung einer neuen und modernen Identität. Ab den Sechzigerjahren erlebte das Land einen nie dagewesenen Wirtschaftsboom und erneuerte sich radikal. Ein gewaltiger Bauboom setzte ein. Beton ermöglichte dank seiner Kostengünstigkeit und Funktionalität die Transformation. Es entstanden zahlreiche Wohnsiedlungen, Amtsgebäude, Schulen, Kulturzentren, Kirchen und Infrastrukturbauten in Béton Brut-Optik. Die architektonische Kühnheit erzählt von einer optimistischen Ära im gesellschaftlichen Aufbruch, die zuversichtlich in die Zukunft blickte.

STORIES

Residential House Extension, Allschwil, Buchner Bründler Architekten, © Karin Bürki, Heartbrut.com, 2021
House Tours

WUNDEN, MALEWITSCH UND BETONTRÄUME

Eine Tour durch den viel gelobten Erweiterungsbau aus dem Jahr 2019 von Buchner Bründler, in dem Brutalismus, zeitgenössische Kunst und Nick Cave das perfekte Habitat finden

Dahinden House, designed by Justus Dahinden I © HEARTBRUT / Karin Hunter Bürki
House Tours

DAHINDEN HOUSE

Architecture, art and interior design meet in this 1971 brutalist Zurich family home

PRESSESTIMMEN

ÜBER UNS & MISSION

Inspiriert von den kühnen Brutalismus-Ikonen der Nachkriegszeit werfen wir einen frischen Blick auf die reiche Sichtbeton-Tradition der Schweiz und verpassen ihr einen zeitgemässen Auftritt. Unser Ziel ist es, dieses markante und unverwechselbare Stück moderner Schweizer DNA für neue Zielgruppen, Diskussionen und Erlebnisse zu öffnen. Mit unserem frischen Ansatz, starker Online-Präsenz und dem wachsenden Angebot an Print-Editionen erreichen wir ein weltweites Publikum. HEARTBRUT wurde 2019 von der Zürcher Autorin und Fotografin Karin Bürki gegründet.

Wir machen Schluss mit Klischees und Vorurteilen und zeigen wegweisende und stilprägende Werke aus Beton schlicht als das, was sie sind: nämlich Schweizer Kulturgut. Bei zeitgenössischen Objekten fokussieren wir auf kühne Ästhetik mit klimaschonendem Co2-Fussabdruck. Die Diskussion rund um Beton ist immer noch stark technisch-männlich geprägt. Auch damit räumen wir auf. Keine Lust, dich durch Pläne und lange Fachtexte zu quälen? Wir auch nicht. HEARTBRUT liefert ein neues Erlebniss, jede Menge Inspirationen und Information ohne Bullshit.

Wir wollen Produkte anbieten, auf die wir wirklich stolz sein können. Das heisst, Produkte, die gut gemacht sind, die man liebt und nur äusserst ungern wegschmeisst. Unsere Editionen sind nicht gewinnorientiert. Dein Kauf hilft, die umfangreichen Recherchen, Reisen und redaktionellen Arbeiten zu finanzieren, die in HEARTBRUT investiert werden. Allfällige Gewinne fliessen direkt in die Entwicklung und Produktion neuer Carte Brute-Editionen. Eine Win-Win-Situation.

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