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Bündner Kunstmuseum Erweiterungsbau

Picture of Words & Photography: Karin Bürki

Text & Bilder: Karin Bürki

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Der puristische, 4'000 m2 grosse Betonkubus steht im Zentrum von Chur gegenüber der Villa Planta. Der ornamentale Prachtbau im palladianischen Stil aus dem 18. Jahrhundert beherbergte ursprünglich die Kunstsammlung. Der Erweiterungsbau des Büros Barozzi Veiga aus Barcelona versteht sich als zeitgenössischer Antwort. Statt Prunk dominieren jedoch radikale Reduktion und Wiederholung: Die Fassade des minimalistischen Kubus besteht aus einem Raster von 4600 kassettierten Betonelementen mit Reliefstruktur. Sozusagen palladianisch für Puristen. Der Neubau beweist, dass Beton auch als filigranes Ornament eine bestechend kühne Wirkung entfalten kann.

Der Erweiterungsbau wurde 2018 mit dem RIBA Award for International Excellence ausgezeichnet.
Museum of Fine Arts Chur, Bündner Kunstmuseum Chur, Barozzi/Veiga, © Karin Bürki/Heartbrut. Explore more on Heartbrut.com

© Karin Bürki/Heartbrut

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Franziskushaus, abandoned former retreat house, conference centre and student campus, Otto Glaus, 1969, Swiss brutalism. Explore more on Heartbrut.com
Haus Vogelbacher, Pierre Zoelly, Stampa, Bregaglia, Graubünden. Schweizer Brutalismus, Mehr auf Heartbrut.com
Three Loops, Betonschleife, Ralph Bänziger, Zurich 1977, Brutalism, © Karin Bürki/Heartbrut. Explore more on Heartbrut.com
Unteraffoltern II, Georges-Pierre Dubois, Zurich, 1967-1970, Swiss Brutalism, © Karin Bürki/Heartbrut. Explore more on Heartbrut.com